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   Performance
   Stand
05.09.2008  
   Wert
100,669   

   Seit Clubgründung 1.1.01:
   Club
+0,7 %   
   DAX
-4,8 %   
   TecDax
-73,4 %   
 
 
 
             
 
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Aktuelles & Termine
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(3.9.) Nächste Börsentalk-Termine

Jeweils am ersten Dienstag eines Monats findet in der Gaststätte "Ratskeller" unter dem alten Rathaus am Oldenburger Marktplatz um 20.00 Uhr unser Börsentalk statt. In angenehmer Atmosphäre werden das Clubdepot und die allgemeine Börsenlage unter die Lupe genommen. Die nächsten Termine sind der 7. Oktober, der 4. November und der 6. Januar. Im Dezember kann die Veranstaltung leider nicht stattfinden.


(1.9.) Clubminus im August

Ähnlich wie der DAX musste unser Clubdepot im August leicht abgeben und schließt bei einer Performance von 103,682. Seit Jahresbeginn liegen wir somit 16,6% im Minus, der DAX mit 20,4%.


(22.1.) NDR-Fernsehen zu Gast beim Club

Einen Fernsehbeitrag rund um das Thema "Börsenkrise" drehte das NDR-Fernsehen heute beim Oldenburger Aktienclub und strahlte ihn auch gleich am Abend aus. Club-Geschäftsführer Reinke Haar äußerte sich darin zur guten Wertentwicklung des Clubs und gab Anlegern Tipps für das private Depot.


(22.1.) Aktuelle Börsensituation vom Club vor einem Jahr vorhergesagt –
Clubdepot von Börseneinbrüchen nur wenig betroffen

Aus aktuellem Anlass hier eine kurze Information zu den aufsehnerregenden Ereignissen an der Börse: Der DAX hat den prozentual stärksten Einbruch seit dem 11. September 2001 hinter sich; weltweit fallen die Aktienkurse aufgrund der Angst vor Rezession.

Nicht überraschend kam die Krise für die Mitglieder des Oldenburger Aktienclubs: Vor genau einem Jahr haben wir in unserem Quartalsbrief vor exakt den aktuellen Gefahren gewarnt: Hoher Ölpreis, schwacher Dollar und das amerikanische Leben „auf Pump“ gäben Anlass zur Sorge und zu defensiver Aktienanlage, so warnten wir damals. 2007 wurden wir teils noch kritisiert für unsere defensive Einstellung – in den letzten Tagen jedoch ist unsere Prognose überraschend heftig eingetroffen.

Was bedeutet das für die Wertentwicklung des Clubs? Aufgrund unserer zurückhaltenden Strategie – seit Ende 2007 ist ein Drittel unseres Clubvermögens gar nicht investiert – haben unsere Mitglieder lediglich rund 5% eingebüßt, während allein der DAX um 15% einbrach (Stand: 18.00 Uhr).

Wie sollten sich Anleger verhalten? Auf alle Fälle nicht in Panik verfallen. Die Entwicklung an den Finanzmärkten hat nichts mit der Entwicklung der Unternehmen zu tun, die betroffenen Firmen machen schließlich nicht seit zwei Wochen in dem Maße weniger Gewinn, wie ihr Aktienkurs eingebrochen ist. Hinzu kommt die noch im Januar ausstehende Entscheidung der amerikanischen Zinspolitik. Dennoch ist ein „Salami-Crash“ nicht auszuschließen. Jetzt Aktien zu verkaufen, hieße Verluste zu realisieren. Aktien waren schon lange nicht mehr so günstig wie heute. Für den Nachkauf sollten Anleger aber eine Bodenbildung abwarten und lieber die ersten fünf Prozent der Erholung verpassen als jetzt überhastet ins „fallende Messer“ zu greifen.

Mitglieder des Oldenburger Aktienclubs können das Börsengeschehen entspannt verfolgen: Mehr als 1 Million Euro stehen uns für günstige Nachkäufe zur Verfügung. Wir planen, schrittweise Positionen aufzubauen, zunächst insbesondere Discount-Zertifikate, die uns auch in schwankungsintensiven
Märkten Gewinne bringen können.


(1.1.) Der Oldenburger Aktienclub im Vergleich zu Investmentfonds

Im Jahr 2007 lief einiges gegen unser Clubdepot: Dollarschwäche, Einbrüche bei unseren osteuropäischen Investments und unser zu geringes Investment in den ersten beiden Quartalen ­ das waren die Hauptgründe für die hinter unseren Erwartungen zurückgebliebene Wertentwicklung. Gerade an den Börsen in Osteuropa zeigte sich 2007, dass es nicht jedes Jahr derartige Steigerungsraten geben kann wie in den Vorjahren, von denen wir bekanntlich stark profitiert haben. So zeigt der Blick auf die 351 Investmentfonds*, die (wie wir) weltweit in Aktien anlegen, dass wir 2007 deutlich im hinteren Feld liegen:

2007: Club-Jahresergebnis -5,1% (somit besser als 17% aller Fonds*)
2006: Club-Jahresergebnis +25,6% (somit besser als 98% aller Fonds*)
2005: Club-Jahresergebnis +36,7% (somit besser als 90% aller Fonds*)
2004: Club-Jahresergebnis +15,8% (somit besser als 95% aller Fonds*)

2007 zeigte sich somit auch bei unserem Clubdepot, dass die Börse keine Einbahnstraße nach oben ist. Langfristanleger bleiben jedoch gelassen, denn sie können gut damit leben, dass nicht jede Aktie jedes Jahr steigt: In den letzten vier Jahren haben unsere Langfristanleger immerhin 88,7% Plus erzielt. Somit behalten wir unsere Strategie, in zukunftsträchtige Märkte zu investieren und an den etablierten Börsen mit interessanten Nebenwerten und defensiven Derivaten zu arbeiten, weiterhin bei in der Überzeugung, langfristig bei vertretbarem Risiko chancenreich investiert zu sein. *(im Vgl: Alle weltweit anlegenden Fonds lt. Euro am Sonntag, jew. letzte Jahresausgabe)


(31.12.) Envitec-Vorstand zu Gast bei Gesellschaftsversammlung

Unsere jährliche Gesellschaftsversammlung findet am Mittwoch, d. 30. Januar 2008, um 18.30 Uhr im Fürstenbau des Bahnhofsrestaurant "Klinkerburg" statt (Bahnhofsplatz, 26122 Oldenburg). Alle unsere Gesellschafter wurden bereits schriftlich eingeladen. Im Anschluss besteht wie immer um 20 Uhr die Möglichkeit am gemeinsamen Grünkohlessen im Restaurant teilzunehmen (nur für Mitglieder mit Anmeldung). Als Gast begrüßen wir Herrn Fischer, Vorstandmitglied der Envitec-Biogas, der über sein Unternehmen berichten wird.

 

 
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Monatsrückblick
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August 2008

In den beiden letzten Monaten enttäuschten Berichte und Ausblicke einiger Werte aus der ersten und zweiten Reihe der deutschen Unternehmen teilweise sehr. Die Börse quittierte dies mit entsprechenden Kursverlusten. Besonders schlimm erwischte es unseren Depotwert Stada. Bei Stada zeigte sich wieder einmal, wie wichtig es ist, in einer plötzlich auftretenden kritischen Situation einen kühlen Kopf zu bewahren. Was war geschehen? Der Generikahersteller enttäuschte mit seinem Ausblick die Investoren und der Kurs brach regelrecht um über 30% ein. Viele Anleger reagierten geschockt und haben ihre Aktien in Panik zu Ausverkaufspreisen verkauft. Wenige Tage später zogen die Aktien von Stada wieder an und waren wie man an der Börse sagt, in starke Hände gewechselt. Angesichts der Tatsache, dass eine schon seit langem vermutete Übernahme zu diesen Kursen nun immer wahrscheinlicher werden dürfte, sollte sich die bereits eingeleitete Gegenbewegung fortsetzen können. Wir haben ebenfalls die Gunst der Stunde genutzt und unsere Position in Stada antizyklisch aufgestockt. Allerdings haben wir darauf verzichtet, unseren mit sieben Jahren Restlaufzeit tief im Geld liegenden Optionsschein aufzustocken, da dieser derzeit ein moderates Aufgeld aufgebaut hat, was in normalen Zeiten bei diesem Produkt kaum noch der Fall ist. Wir haben direkt in die Aktie Stada investiert. Gerade auch unter dem Aspekt der Abgeltungssteuer sollte sich ein derzeitiger Einstieg in die Aktie zu den derzeitigen Ausverkaufspreisen auszahlen.

Den Märkten werden auch in den nächsten Monaten unruhige Zeiten bevorstehen. Die negativen Auswirkungen der ursprünglichen Bankenkrise auf die Realwirtschaft werden mehr und mehr sichtbar und auch die Gefahr einer Rezession in den USA ist nicht von der Hand zu weisen. In den letzten Wochen ist zudem die Gefahr einer Stagflation deutlich gewachsen. Die Kombination von steigender Inflation und einer nachlassenden Wirtschaftsdynamik wird die Börsianer in Zukunft verstärkt beschäftigen.

Unser Clubdepot konnte sich angesichts der deutlich nachgebenden Kurse an den Börsen seit Jahresbeginn relativ wacker schlagen. Unsere seit längerer Zeit bestehende zurückhaltende Einschätzung der Börsensituation hat uns in den letzten acht Monaten vor deutlich höheren Verlusten beim Anteilswert bewahrt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich Märkte, die deutlich gefallen sind, auch irgendwann wieder deutlich erholen werden. Wir haben daher begonnen, auf dem derzeitigen Niveau Zukäufe bei einigen ausgesuchten Depotwerten zu tätigen. Investitionen in Bankenwerte werden irgendwann höchstwahrscheinlich mit einer deutlich höheren Rendite gegenüber dem Gesamtmarkt belohnt werden. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich bei den Finanzwerten noch günstigere Einkaufskurse ergeben werden. Es bleibt spannend!

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