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   Performance
   Stand
29.11.2008  
   Wert
74,942   

   Seit Clubgründung 1.1.01:
   Club
-25,1 %   
   DAX
-27,4 %   
   TecDax
-82,6 %   
 
 
 
             
 
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Aktuelles & Termine
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(1.12.) Weitere Verluste im November

Vom Chaos an den Finanzmärkten blieb unser Clubdepot auch im November nicht verschont: 8,3% mussten wir abermals abgeben und verzeichnen (nach Abzug der Verwaltungskosten) ein Jahresminus von 39,7% (zum Vergleich: DAX -42,1%, DOW Jones -33,4%, MSCI -49,0%). Der Anteilswert beträgt 74,942.


(24.11.) Nächste Börsentalk-Termine

Jeweils am ersten Dienstag eines Monats findet in der Gaststätte "Ratskeller" unter dem alten Rathaus am Oldenburger Marktplatz um 20.00 Uhr unser Börsentalk statt. In angenehmer Atmosphäre werden das Clubdepot und die allgemeine Börsenlage unter die Lupe genommen. Die nächsten Termine sind der 6. Januar, der 3. Februar und der 3. März. Im Dezember kann die Veranstaltung leider nicht stattfinden.


(30.9.) Interview mit Torben Böhle zur Finanzkrise

Zur aktuellen Finanzkrise und der Frage, wie sich Anleger verhalten sollten, veröffentlichte "Der Wecker" aus Leer vergangenes Wochenende ein Interview mit Torben Böhle vom OLAC. Das Interview können Sie als pdf hier lesen.


Abgeltungssteuer 2009

Was passiert?

Ab 1.1.2009 muss bekanntlich auf alle Kapitalerträge 25% Abgeltungssteuer gezahlt werden. Ihre Bank behält also von allen Wertpapieren, die Sie ab 2009 erwerben, beim Verkauf 25% Ihres Gewinns ein und führt ihn an das Finanzamt ab, 75% des Gewinns werden Ihrem Konto gutgeschrieben. Die bisherige Steuerfreiheit für Gewinne, die länger als 1 Jahr gehalten werden, fällt weg.


Vorsicht vor Banken-Werbung!

Viele Banken wollen schnell noch Produkte verkaufen, indem sie suggerieren, so könnten Sie die Abgeltungssteuer "ausschalten". Das ist reines Marketing und schlicht falsch! In der Regel sollen dann Produkte wie z.B. Dachfonds verkauft werden: Eine schöne Situation für Ihre Bank, wenn sie Ihr Geld nach Belieben umschichten kann, häufig mit teuren Gebühren und hohen Verwal-tungskosten, die die Rendite deutlich schmälern. Achtung: Innerhalb eines Dachfonds können die Bankmanager zwar steuerfrei umschichten – sobald Sie aber die Geldanlage auflösen bzw. verkaufen, werden die Gewinne bei Ihnen natürlich mit 25% besteuert.


Was ändert der OLAC?

Das einzig Vernünftige: Nichts! Wir wandeln uns nicht etwa in einen Fonds um und legen auch kein Zertifikat auf – wir bleiben eine GbR wie bisher zu den gleichen, günstigen Kosten. Der OLAC wird intern lediglich Investments vor und nach dem 1.1.2009 abgrenzen sowie dafür sorgen, dass eine eventuelle Doppelbesteuerung bei Auszahlungen nicht erfolgen kann. Beides wird mit einer neuen Software möglich sein, die dem OLAC bereits vorgestellt wurde und die wir noch 2008 einführen werden.

Positiver Nebeneffekt dieser webbasierten Software für Clubmitglieder: Sie können künftig kostenlos im Internet mit ihrem persönlichen Passwort ihr individuelles OLAC-Investment verfolgen und kontrollieren. Depotinhalte, Ihr Vermögen im OLAC, Performance, Steuern u.v.m. Der OLAC bietet damit Service und Transparenz, die kein Investmentfonds bieten kann (oder will).


Unser Rat:

Lassen Sie sich nichts vormachen: Jeder Cent, der noch 2008 angelegt wird, ist nach einem Jahr steuerfrei. Jeder Cent, der ab 2009 angelegt wird, unterliegt der Abgeltungssteuer. Das betrifft ALLE Anlageformen, egal ob in Ihrem Privatdepot, im OLAC, im Investmentfonds, Dachfonds o.a. Seien Sie also misstrauisch, wenn Sie mit dem Argument der Abgeltungssteuer in bestimmte Anlageformen gedrängt werden sollen. Langfristig orientierte Anleger sollten lediglich überlegen, eventuelle Aktienkäufe noch im Jahr 2008 durchzuführen statt 2009 – in welcher Anlageform auch immer.


(22.1.) NDR-Fernsehen zu Gast beim Club

Einen Fernsehbeitrag rund um das Thema "Börsenkrise" drehte das NDR-Fernsehen heute beim Oldenburger Aktienclub und strahlte ihn auch gleich am Abend aus. Club-Geschäftsführer Reinke Haar äußerte sich darin zur guten Wertentwicklung des Clubs und gab Anlegern Tipps für das private Depot.


(1.1.) Der Oldenburger Aktienclub im Vergleich zu Investmentfonds

Im Jahr 2007 lief einiges gegen unser Clubdepot: Dollarschwäche, Einbrüche bei unseren osteuropäischen Investments und unser zu geringes Investment in den ersten beiden Quartalen ­ das waren die Hauptgründe für die hinter unseren Erwartungen zurückgebliebene Wertentwicklung. Gerade an den Börsen in Osteuropa zeigte sich 2007, dass es nicht jedes Jahr derartige Steigerungsraten geben kann wie in den Vorjahren, von denen wir bekanntlich stark profitiert haben. So zeigt der Blick auf die 351 Investmentfonds*, die (wie wir) weltweit in Aktien anlegen, dass wir 2007 deutlich im hinteren Feld liegen:

2007: Club-Jahresergebnis -5,1% (somit besser als 17% aller Fonds*)
2006: Club-Jahresergebnis +25,6% (somit besser als 98% aller Fonds*)
2005: Club-Jahresergebnis +36,7% (somit besser als 90% aller Fonds*)
2004: Club-Jahresergebnis +15,8% (somit besser als 95% aller Fonds*)

2007 zeigte sich somit auch bei unserem Clubdepot, dass die Börse keine Einbahnstraße nach oben ist. Langfristanleger bleiben jedoch gelassen, denn sie können gut damit leben, dass nicht jede Aktie jedes Jahr steigt: In den letzten vier Jahren haben unsere Langfristanleger immerhin 88,7% Plus erzielt. Somit behalten wir unsere Strategie, in zukunftsträchtige Märkte zu investieren und an den etablierten Börsen mit interessanten Nebenwerten und defensiven Derivaten zu arbeiten, weiterhin bei in der Überzeugung, langfristig bei vertretbarem Risiko chancenreich investiert zu sein. *(im Vgl: Alle weltweit anlegenden Fonds lt. Euro am Sonntag, jew. letzte Jahresausgabe)

 

 
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Monatsrückblick
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November 2008

Im November setzten sich die Kursverluste bei den Aktien zunächst unvemindert fort, bevor es dann in der letzten Woche des Monats endlich zu einer deutlichen Erholung gekommen ist. Ursprünglich ausgelöst von Bankenpleiten vorwiegend in den USA und mittlerweile auch von zunehmenden Konjunktur-sorgen belastet gingen die Börsen zunächst weltweit auf Tauchstation. Wieder einmal gerieten vor allem Bankaktien deutlich unter Druck. Die Sorge vor einer möglichen Pleite der Citigroup führte dazu, dass der Wert teilweise unter 3 Euro gehandelt wurde. Erneut sorgten angekündigte gigantische Hilfsmaßnahmen der amerikanischen Regierung für eine Beruhigung der Investoren und hatten in den letzten Tagen eine spektakuläre Gegenbewegung an den Börsen zur Folge.

Besonders zu leiden haben in diesen turbulenten Börsenzeiten traditionell die Emerging Markets. Das hängt damit zusammen, dass in den letzten Jahren hier mit zinsgünstigen Geldern die Märkte regelrecht hochgekauft wurden. Da viele dieser Engagements zum großen Teil kreditfinanziert waren, bekamen die Investoren mit zunehmender Dauer der Kredikrise Probleme. Die Banken kündigten die Kredite und die Aktien wurden teilweise ohne Rücksicht auf Verluste verkauft. Betroffen von dieser Entwicklung waren auch unsere Engagements in der Ukraine und in Kasachstan. Wir gehen davon aus, dass sich die Situation in der Zukunft wieder entspannen sollte. An den langfristigen Wachstumsraten in diesen Regionen wird sich wenig ändern, auch wenn dieses in der derzeitigen Situation niemand zur Kenntnis nehmen will.

Den Börsianern werden auch in den nächsten Monaten unruhige Zeiten bevorstehen. Die Auswirkungen der ursprünglichen Bankenkrise auf die Realwirtschaft werden nun immer offensichtlicher und nach den USA befindet sich nun praktisch auch der Rest der Welt in einer Rezession oder steht zumindest kurz davor. In den letzten Wochen ist zudem die Gefahr einer Stagflation deutlich gewachsen. Die Kombination von steigender Inflation und einer nachlassenden Wirtschafts-dynamik wird die Börsianer in Zukunft verstärkt beschäftigen.

Unser Clubdepot hatte in den letzten Wochen ebenfalls unter den Turbulenzen an den Börsen zu leiden. Das der Vorsprung gegenüber dem DAX in der letzten Zeit geringer geworden ist, liegt an der Tatsache, dass bestimmte Werte aus Osteuropa oder auch deutsche Nebenwerte stärker an Wert verloren haben als der DAX. Auf den derzeitigen Niveaus ist unserer Meinung nach allerdings auch schon sehr viel Negatives eingepreist. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich Märkte, die deutlich gefallen sind, auch irgendwann wieder deutlich erholen werden. Wir haben daher begonnen, auf dem gedrückten Niveau Zukäufe bei einigen ausgesuchten Depotwerten zu tätigen. Da wir jedoch auch nicht den Wendepunkt an den Börsen vorhersehen können, werden wir unsere Körner in dieser Situation auch noch nicht leichtfertig verschiessen. Investitionen in Bankenwerte werden irgendwann höchstwahrscheinlich mit einer deutlich höheren Rendite gegenüber dem Gesamtmarkt belohnt werden. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich noch günstigere Einkaufskurse ergeben werden. Diese Meinung vertreten wir bereits seit vielen Monaten und sehen uns in dieser Einschätzung auch bestätigt


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