|
(1.12.) Weitere Verluste im November
Vom Chaos an den Finanzmärkten blieb unser Clubdepot
auch im November nicht verschont: 8,3% mussten wir abermals abgeben und verzeichnen
(nach Abzug der Verwaltungskosten) ein Jahresminus von 39,7% (zum Vergleich:
DAX -42,1%, DOW Jones -33,4%, MSCI -49,0%). Der Anteilswert beträgt 74,942.
(24.11.) Nächste Börsentalk-Termine
Jeweils am ersten Dienstag eines Monats findet in der Gaststätte
"Ratskeller" unter dem alten Rathaus am Oldenburger
Marktplatz um 20.00 Uhr unser Börsentalk statt. In angenehmer
Atmosphäre werden das Clubdepot und die allgemeine Börsenlage
unter die Lupe genommen. Die nächsten Termine sind der
6. Januar, der 3. Februar und der 3. März. Im Dezember
kann die Veranstaltung leider nicht stattfinden.
(30.9.) Interview mit Torben Böhle zur Finanzkrise
Zur aktuellen Finanzkrise und der Frage, wie sich Anleger
verhalten sollten, veröffentlichte "Der Wecker"
aus Leer vergangenes Wochenende ein Interview mit Torben Böhle
vom OLAC. Das Interview können Sie als pdf hier
lesen.
Abgeltungssteuer 2009
Was passiert?
Ab 1.1.2009 muss bekanntlich auf alle Kapitalerträge
25% Abgeltungssteuer gezahlt werden. Ihre Bank behält
also von allen Wertpapieren, die Sie ab 2009 erwerben, beim
Verkauf 25% Ihres Gewinns ein und führt ihn an das Finanzamt
ab, 75% des Gewinns werden Ihrem Konto gutgeschrieben. Die
bisherige Steuerfreiheit für Gewinne, die länger
als 1 Jahr gehalten werden, fällt weg.
Vorsicht vor Banken-Werbung!
Viele Banken wollen schnell noch Produkte verkaufen, indem
sie suggerieren, so könnten Sie die Abgeltungssteuer
"ausschalten". Das ist reines Marketing und schlicht
falsch! In der Regel sollen dann Produkte wie z.B. Dachfonds
verkauft werden: Eine schöne Situation für Ihre
Bank, wenn sie Ihr Geld nach Belieben umschichten kann, häufig
mit teuren Gebühren und hohen Verwal-tungskosten, die
die Rendite deutlich schmälern. Achtung: Innerhalb eines
Dachfonds können die Bankmanager zwar steuerfrei umschichten
sobald Sie aber die Geldanlage auflösen bzw. verkaufen,
werden die Gewinne bei Ihnen natürlich mit 25% besteuert.
Was ändert der OLAC?
Das einzig Vernünftige: Nichts! Wir wandeln uns
nicht etwa in einen Fonds um und legen auch kein Zertifikat
auf wir bleiben eine GbR wie bisher zu den gleichen,
günstigen Kosten. Der OLAC wird intern lediglich Investments
vor und nach dem 1.1.2009 abgrenzen sowie dafür sorgen,
dass eine eventuelle Doppelbesteuerung bei Auszahlungen nicht
erfolgen kann. Beides wird mit einer neuen Software möglich
sein, die dem OLAC bereits vorgestellt wurde und die wir noch
2008 einführen werden.
Positiver Nebeneffekt dieser webbasierten Software
für Clubmitglieder: Sie können künftig kostenlos
im Internet mit ihrem persönlichen Passwort ihr individuelles
OLAC-Investment verfolgen und kontrollieren. Depotinhalte,
Ihr Vermögen im OLAC, Performance, Steuern u.v.m. Der
OLAC bietet damit Service und Transparenz, die kein Investmentfonds
bieten kann (oder will).
Unser Rat:
Lassen Sie sich nichts vormachen: Jeder Cent, der noch
2008 angelegt wird, ist nach einem Jahr steuerfrei. Jeder
Cent, der ab 2009 angelegt wird, unterliegt der Abgeltungssteuer.
Das betrifft ALLE Anlageformen, egal ob in Ihrem Privatdepot,
im OLAC, im Investmentfonds, Dachfonds o.a. Seien Sie also
misstrauisch, wenn Sie mit dem Argument der Abgeltungssteuer
in bestimmte Anlageformen gedrängt werden sollen. Langfristig
orientierte Anleger sollten lediglich überlegen, eventuelle
Aktienkäufe noch im Jahr 2008 durchzuführen statt
2009 in welcher Anlageform auch immer.
(22.1.) NDR-Fernsehen zu Gast beim Club
Einen Fernsehbeitrag rund um das Thema "Börsenkrise"
drehte das NDR-Fernsehen heute beim Oldenburger Aktienclub
und strahlte ihn auch gleich am Abend aus. Club-Geschäftsführer
Reinke Haar äußerte sich darin zur guten Wertentwicklung
des Clubs und gab Anlegern Tipps für das private Depot.
(1.1.) Der Oldenburger Aktienclub im Vergleich zu Investmentfonds
Im Jahr 2007 lief einiges gegen unser Clubdepot: Dollarschwäche,
Einbrüche bei unseren osteuropäischen Investments
und unser zu geringes Investment in den ersten beiden Quartalen
das waren die Hauptgründe für die hinter unseren
Erwartungen zurückgebliebene Wertentwicklung. Gerade
an den Börsen in Osteuropa zeigte sich 2007, dass es
nicht jedes Jahr derartige Steigerungsraten geben kann wie
in den Vorjahren, von denen wir bekanntlich stark profitiert
haben. So zeigt der Blick auf die 351 Investmentfonds*, die
(wie wir) weltweit in Aktien anlegen, dass wir 2007 deutlich
im hinteren Feld liegen:
2007: Club-Jahresergebnis -5,1% (somit besser als 17% aller
Fonds*)
2006: Club-Jahresergebnis +25,6% (somit besser als 98% aller
Fonds*)
2005: Club-Jahresergebnis +36,7% (somit besser als 90% aller
Fonds*)
2004: Club-Jahresergebnis +15,8% (somit besser als 95% aller
Fonds*)
2007 zeigte sich somit auch bei unserem Clubdepot, dass die
Börse keine Einbahnstraße nach oben ist. Langfristanleger
bleiben jedoch gelassen, denn sie können gut damit leben,
dass nicht jede Aktie jedes Jahr steigt: In den letzten vier
Jahren haben unsere Langfristanleger immerhin 88,7% Plus erzielt.
Somit behalten wir unsere Strategie, in zukunftsträchtige
Märkte zu investieren und an den etablierten Börsen
mit interessanten Nebenwerten und defensiven Derivaten zu
arbeiten, weiterhin bei in der Überzeugung, langfristig
bei vertretbarem Risiko chancenreich investiert zu sein. *(im
Vgl: Alle weltweit anlegenden Fonds lt. Euro am Sonntag, jew.
letzte Jahresausgabe)
|