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Warum in Aktien investieren
 
Warum sind wir überzeugt von der Geldanlage in Aktien? Ganz einfach, weil auf lange Sicht gesehen noch nie eine andere Anlageform die Aktie geschlagen hat - trotz der Einbrüche an den Aktienmärkten im Frühjahr 2001 - die unser Club übrigens bereits wieder aufgeholt hat.

Klicken Sie doch einmal auf den über 100jährigen Chart des DowJones. Man sieht auf den ersten Blick, dass es langfristig nur eine Richtung gibt: Nach oben. Unterbrochen lediglich durch den Börsencrash 1929 mit anschließender Weltwirtschaftskrise und durch die Ölkrise der 70er Jahre. Selbst der 2. Weltkrieg brachte keine nennenswerte Auswirkungen, und auch die Korrektur seit Frühjahr 2000 ist langfristig gesehen alles andere als ein Schreckensszenario. Charttechnisch gesehen handelt es sich vielmehr um eine normale Entwicklung innerhalb eines stabilen Aufwärtstrends.

Das entscheidende Argument für die Aktie lautet schlicht und ergreifend: Es gibt keine Alternative: Sparkonto und Festgeldanlagen bringen kaum Rendite oberhalb der Inflationsrate, ihre Erträge müssen versteuert werden. Immobilienbesitz wird erst mit größerem Vermögen möglich und ist extrem inflexibel, Leerstände, Instandhaltungskosten, Steuerbelastung usw. lassen die ohnehin geringe Rendite meist zur Gelderhaltung anstatt -vermehrung schrumpfen. Und Lebensversicherungen? Kaum ein Vertreter weist bei Abschluss darauf hin, dass die garantierte Leistung (z.Z. 3,25%) deutlich geringer ist als die - meist vorgerechnete - erwartete Rendite; und die entwickelt sich ähnlich wie die Aktienmärkte, denn hier investieren Versicherungsgesellschaften schließlich einen großen Teil des erwirtschafteten Geldes.

Doch sind Aktien wirklich eine Alternative bei den täglichen Schwankungen an der Börse? Schließlich gewinnt oder verliert manche Aktie an einem Tag mehr als das Sparbuch oder das vermietete Einfamilienhaus im ganzen Jahr an Zinsen bringt. Ein Blick auf die vergangenen 50 Jahre zeigt, dass die Aktie eine durchschnittliche jährliche Rendite etwa 10 bis 11 % erzielte, festverzinsliche Wertpapiere dagegen nur 6,8 %. Wer also beispielsweise vor 50 Jahren 10.000 Euro in Aktien investiert hätte, wäre heute Millionär mit rund 1,2 Mio. Euro - im Gegensatz zu gerade einmal rund 250.000 Euro als Besitzer von festverzinslichen Wertpapieren. Ganz zu schweigen von Immobilien: Eine Rendite von "nur" 10,2% würde bedeuten, dass ein Anfang der 50er Jahre für 300.000 Euro gebautes Haus heute mehr als 40 Mio. Euro Wert sein müsste... So schön gerade selbst genutzte Immobilien sein mögen, mit Vermögenswachstum haben sie - verglichen mit den Aktienmärkten - nichts zu tun.

Man sieht also, dass auf lange Sicht - und nichts anderes streben wir bei unseren Börsen-Engagements an - der Zinseszins beträchtliche Unterschiede bewirkt. Ein Beispiel: Investiert man die 10.000 Euro statt 50 "nur" 30 Jahre, so erhält man bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 10% rund 175.000 DM. Bei nur einem Prozent mehr Rendite, also 11 % pro Jahr, erhält man bereits knapp 230.000 Euro - nachzurechnen mit jedem Taschenrechner. Gute Zeiten, schlechte Zeiten - wir jedenfalls nehmen gern die Schwankungen an der Börse hin in dem sicheren Bewusstsein, dass die Geduld langfristig belohnt wird.

 

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