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| Depot Übersicht |
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Die Ampel vor jedem Titel zeigt
unsere derzeitige Einschätzung entsprechend der Strategie.
Die jeweiligen Stückzahlen und somit die Gewichtung
der Titel im Depot bzw. die Höhe des Cashbestandes
werden im Mitglieder-Bereich bekannt gegeben (Stand: 30.06.2010).
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BAYWA
AG |
519406
|
AGRAR
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27,84
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Der 1923 gegründete BayWa-Konzern aus München
hat seine Schwerpunkte in den Bereichen Groß-/
Einzelhandel und Dienstleistungen. Die Ge-schäftsaktivitäten
teilen sich auf in die Segmente Agrar, Bau und Energie.
Die Hauptvertriebsgebiete liegen in Deutschland, Österreich
und Osteuropa. Den größten Umsatzanteil erzielt
der Konzern mit der Land- und Ernährungswirtschaft.
Im Agrarsektor ist die BayWa einer der größten
Vollsortimenter Europas und handelt mit einigen Produkten
auch weltweit. Das Segment "Erneuerbare Energien"
soll mit dem freigesetzten Kapital aus den Verkäufen
der DZ-Bank Anteile sowie der Baywa Autohäuser
massiv ausgebaut werden. Der im MDAX notierte Konzern
ist gut aufgestellt und möchte 2010 in allen Geschäftsbereichen
wachsen. Auf dem aktuellen Kurs-niveau wird die BayWa
mit knapp einer Mrd. Euro be-wertet und deckt damit
gerade den Buchwert des Eigen-kapitals ab. Stille Reserven,
die die BayWa aufgrund ihrer zahlreichen Liegenschaften
besitzt, sind noch gar nicht berücksichtigt.
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CREDIT
SUISSE |
876800
|
FINANZEN
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31,04
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Das zweitgrößte Schweizer Bankhaus mit Sitz
in Zürich, gilt als eines der führenden Kreditinstitute
weltweit. Im Sog der Finanzkrise ging es auch mit dem
Aktienkurs der Credit Suisse bergab. Abgeschrieben werden
mussten nicht nur die Finanzierungszusagen für
Übernahmekredite, sondern auch die berüchtigten
"Collateralized Debt Obligations". Zudem hat
der Trend hin zu einer größeren Transparenz
im privaten Vermögensverwaltungsbereich am Markt
Zweifel an der Zukunft des schweizerischen Standorts
aufkommen lassen. Doch die weniger einschneidend als
erwartet ausfallende Finanzmarktreform begünstigt
die Credit Suisse. Die Schweizer müssen sich im
Zuge der Reform zwar von einem Teil des Derivatehandels
trennen, dürfen die lukrativsten Geschäfte
aber weiter betreiben.
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DEUTSCHE
TELEKOM |
555750
|
TELEKOMMUNIKATION
|
9,70
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Die Deutsche Telekom AG mit Sitz in Bonn ist Europas
größtes Telekommunikationsunternehmen. Sie
ging aus der Privatisierung des Telekommunikationsbereichs
der staatlichen Deutschen Bundespost - Fernmeldedienst
("Graue Post") hervor.
Das Unternehmen betreibt technische Netze (ISDN, DSL,
Satelliten, Gigabit-Ethernet, etc.) für den Betrieb
von Informations- und Kommunikationsdiensten, etwa Telefonen
(Festnetz und Mobilfunk) oder Onlinediensten.
Der Konzern scheint gegenwärtig Beteiligungen
in Osteuropa eingehen zu wollen. So ist der Kauf der
serbischen Telefongesellschaft Srbija geplant.
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FRESENIUS |
578583
|
MEDIZINTECHNIK
|
37,70
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Die Fresenius Medical
Care AG aus Bad Homburg ist weltweit die Nummer Eins in
der Dialysetechnik, die bei der Behandlung schwerer Nierenfunktionsstörungen
eingesetzt wird. Mit dieser Ausrichtung hat das Unternehmen
gute Perspektiven. Denn mit zunehmendem Alter der Weltbevölkerung
potenzieren sich Nierenfunktionsstörungen. Und die
einzige Alternative zur Dialyse ist die Transplantation,
die aber aufgrund des Mangels an Spendernieren nur einen
kleinen Teil des Bedarfs abdecken kann. Fresenius Medical
Care setzt auf weltweit steigende Patientenzahlen, die
aus der Zunahme von Diabetes und Bluthochdruck resultieren.
Aktuell hat die Konzernmutter Fresenius seine Vorzugsaktien
in Stammaktien umgewandelt. Wir hoffen auf ähnliche
Pläne für FMC. |
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FUCHS
PETROLUB |
579043
|
OEL & CHEMIE
|
72,53
|
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Die Fuchs Petrolub AG
wurde 1931 als Familienunternehmen Fuchs in Mannheim gegründet.
Fuchs Petrolub ist ein global agierender Konzern, und
unter den unabhängigen Unternehmen der weltweit größte
Anbieter von Schmierstoffen. In Europa und Übersee
sind mehr als 4.000 Mitarbeiter in über 70 operativ
tätigen Gesellschaften für den Erfolg des Unternehmens
Fuchs Petrolub aktiv. Die Kunden der Fuchs Petrolub reichen
vom Bergbau und der Stahlindustrie bis hin zur Landwirtschaft,
von der Fahrzeugindustrie bis zum Verkehrswesen, vom Maschinenbau
und der Pharmaindustrie bis zum Haushaltsbereich sowie
zum Fachhandel für Motorenöle. Das Unternehmen
hat unter der Wirtschaftskrise gelitten. Von einem auf
den anderen Tag sind Fuchs Petrolub die Aufträge
weg gebrochen. Die Umsätze sind im vergangenen Jahr
zwar um 15% auf knapp 1,2 Mrd. EUR zurückgegangen,
aber durch die frühzeitig eingeleiteten Sparmaßnahmen
ist es dem Schmierstoffhersteller gelungen, den Gewinn
um 10% auf 121 Mio. EUR zu steigern. Nachdem der Finanzkrisen-Absturz
mittlerweile komplett wettgemacht worden ist, war die
Aktie im April sogar auf ein neues Alltimehigh geklettert.
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GdF
Suez |
A0ER6Q
|
ENERGIE
|
23,51
|
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Die GDF Suez ist ein international
tätiger Energieversorgungskonzern, hervorgegangen
aus der Fusion des mehrheitlich in staatlicher Hand befindlichen
Gasversorgers Gaz de France und des Mischkonzerns Suez.
GDF Suez ist Frankreichs größter Anbieter von
Erdgas. Das Angebotsspektrum umfasst die Förderung,
Produktion, Lieferung des Gases an die Kunden und damit
verbundene Dienstleistungen. Die Gesellschaft zählt
zu den führenden europäischen integrierten Energiekonzernen.
Rund 30% des Umsatzes erwirtschaftet der Konzern im Ausland.
Die neue Berechnungsformel des Gaspreises in Frankreich
sollte sich positiv für GDF Suez auswirken. |
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KAZKOMMERTSBANK |
A0LC4G
|
FINANZEN
|
4,07
|
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In Almaty, dem Wirtschaftszentrum
des Landes, haben 29 der 34 Banken des Landes ihren Sitz.
Die drei größten sind die Kazkommertsbank,
BTA Bank und Halyk Bank. Sie verwalten mehr als 60 Prozent
aller Einlagen. Die KKB entstammt nicht einer Bank aus
der Sowjetära, sondern ist praktisch nach dem Zerfall
der Sowjetunion als Privatunternehmen neu geschaffen worden.
Zuletzt unterstützte der kasachische Staat die vier
wichtigsten Banken mit einer kräftigen Finanzspritze
von 3,5 Milliarden US-Dollar. Die Kazkommertsbank als
Marktführer der Region, sollte gestärkt aus
der Krise hervorgehen. Das deutet sich auch durch ein
deutlich verbessertes Rating an. |
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KAZAKHTELECOM |
922752
|
TELEKOMMUNIKATION
|
4,75
|
| |
Der flächenmäßig
neuntgrößte Staat der Erde erfreut sich aufgrund
seines Reichtums an Rohstoffen großer Beachtung.
Da das Land mit einer Bevölkerung von rund 15 Millionen
dünn besiedelt ist, ist Telekommunikation dort umso
wichtiger. Zuständig dafür ist Kazakhtelecom.
Hervorgegangen aus den ehemals staatlichen Telekommunikationsunternehmen
aus Zeiten der Sowjetrepublik ist das Unternehmen immer
noch zu 55 Prozent in staatlicher Hand und das größte
der Branche. Kazakhtelecom hat über 1,92 Millionen
Telefonkunden in den Städten und 452.000 auf dem
flachen Land. Die Kombination aus einer ungesättigten
Nachfrage nach den Telekommunikationsdienstleistungen
und den immer noch guten Wirtschaftsaussichten bietet
exzellente Möglichkeiten für den Ausbau des
Geschäftsbereichs. Zukünftig möchte das
Unternehmen seine Geschäftstätigkeit auf das
Ausland ausdehnen. |
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KAZMUNAIGAS |
A0LBTS
|
OEL & GAS
|
15,61
|
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Kasachstan gilt unter
Ölexperten als der Geheimtipp. Das Land verfügt
über große Ölvorkommen und ist ins Visier
ausländischer Investoren geraten. Die ehemalige Sowjetrepublik
Kasachstan schwimmt auf riesigen Öllagerstätten.
So sind die in Tengis und Kaschagan entdeckten Ölvorkommen
die beiden weltweit größten Funde der letzten
20 Jahre. Experten vermuten, dass das Land über 30
Milliarden Tonnen Erdölreserven verfügt. Diese
wurden bisher allerdings nur stiefmütterlich ausgebeutet
- Kasachstan förderte im vergangenen Jahr nur knapp
60 Millionen Tonnen Erdöl. Bis zum Jahr 2015, so
der ehrgeizige Plan der Politiker in der kasachischen
Hauptstadt Astana, soll die Produktion auf jährlich
170 Millionen Tonnen Öl hochgeschraubt werden. Wir
sind bei einer Tochterfirma des kasachischen Energieriesen
KazMunaiGas eingestiegen. Die KazMunaiGas Exploration
and Production sucht und fördert Öl- und Gasvorkommen.
Aktuell hat sich eine chinesische Investmentfirma für
knapp 700 Millionen Euro 11% an Kazmunaigas E&P gesichert. |
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MAN |
593703
|
AUTOMOBILE
|
42,00
|
| |
Die Maschinenfabrik Augsburg - Nürnberg kurz MAN
und ihre Tochtergesellschaften bilden einen führenden
Engineering-Konzern in Europa mit mehr als 50.000 Mitarbeitern,
der in seinen vier Bereichen jeweils Spitzenpositionen
am Markt hält. Bei Nutzfahrzeugen (Lkw und Busse)
sieht sich MAN als einer der führenden Hersteller
in Europa. MAN Diesel ist weltweit führend bei
Zweitakt-Schiffshauptmotoren und weltweit führender
Anbieter von Viertakt-Dieselmotoren. MAN TURBO zählt
zu den weltweit führenden Herstellern für
thermische Turbomaschinen. MAN Ferrostaal ist ein weltweit
tätiger Anbieter von Industriedienstleistungen.
Die Spekulationen im Hinblick auf eine mögliche
Übernahme von MAN durch Volkswagen nehmen zu. Die
Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer engen Verbindung
der beiden Nutzfahrzeughersteller unter dem VW-Dach
kommt, ist relativ hoch. Volkswagen besitzt bereits
über 72% der Stimmrechte an Scania und 29,9% an
MAN.
Sobald der VW die Schwelle von 30% überschreitet,
ist ein Pflichtangebot an die freien Aktionäre
fällig.
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MINERAL
ÜBERKRINGEN |
661403
|
GETRÄNKE
|
7,20
|
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Die Aufnahme dieses klassischen
Nebenwerts in unser Gemeinschaftsdepot hat für uns
zwei Gründe. Zum einen als "Turnaround-Story"
denn Mineralbrunnen Überkingens Restrukturierung
zeigt deutlich positive Effekte. Denn Durstlöscher
Nummer eins in Deutschland ist Wasser. Die Nummer zwei
am deutschen Sprudel - Markt, könnte außerdem
Ziel einer Übernahme werden, da die Mineralbrunnen
AG und die Karlsberg Holding ihre Zusammenarbeit im nicht-alkoholischen
Bereich intensivieren wollen. Sie beraten über die
Möglichkeit einer Kooperation oder alternative Lösungen
mit dem Ziel, Synergie-Effekte im Bereich des Saftsegments
der Karlsberg Holding und dem Mineralwassergeschäft
der Mineralbrunnen AG zu nutzen. Übrigens ist Karlsberg
mit 47,52% Anteil in Stammaktien an der Mineralbrunnen
AG beteiligt. Operativ befindet sich die MINAG in einem
schwierigen Marktumfeld mit sinkenden Umsätzen. Mit
einer "Kernmarkenstrategie" statt Markenvielfalt
ist die MinAG wieder rentabel geworden. Die Eigenkapitalquote
ist auf beachtliche 25% gestiegen. |
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NESTLE |
A04QDC
|
LEBENSMITTEL
|
39,58
|
| |
Nestlé ist das
weltweit führende Nahrungsmittelunternehmen mit Sitz
in der Schweiz. Seit über 140 Jahren versorgt Nestlé
die Menschen rund um den Globus mit Nahrungsmitteln. Von
Mineralwasser und Babynahrung über Kaffee und Süßwaren
bis zu Suppen und Soßen. Der eher defensive Wert
hat zudem mit einer Anhebung der Umsatzschätzung
durch das Management überrascht. Zudem möchte
Nestle trotz des schwächeren Konsumumfeldes nicht
über eine aggressive Preisstrategie seine Umsätze
in die Höhe treiben. Aktuelle Strategie ist es vom
wachsenden Wohlstand in den Schwellenländern zu profitieren
und dort beim Umsatz stärker zuzulegen. Zudem schaut
sich der Konzern im Wassergeschäft nach Zukäufen
um. Der Umsatzbeitrag aus Asien, Lateinamerika und Afrika
soll bis 2020 auf 45% des Konzernumsatzes steigen. |
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OTP |
896068
|
FINANZEN
|
16,49
|
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OTP Bank Rt. ist das größte ungarische Bankenunternehmen
und in Ungarn wie auch zahlreichen mittel- und osteuropäischen
Ländern aktiv. Das Unternehmen ist als Aktiengesellschaft
an der Budapester Börse notiert und im Börsenindex
BUX vertreten. Das Kürzel OTP steht für Országos
Takarékpénztár (Landessparkasse).
Hervorgegangen ist das Unternehmen aus der gleichnamigen,
1949 gegründeten staatlichen Landessparkasse OTP,
welche 1991 ebenso wie die beiden anderen staatlichen
Banken Außenhandelsbank und Investitionsbank privatisiert
wurde.
Durch ehrgeizige Zukäufe seit der Privatisierung
ist die OTP-Gruppe mittlerweile auch in der Slowakei,
der Ukraine, in Bulgarien, Rumänien), Kroatien,
Serbien, Montenegro und neuerdings auch in Russland
vertreten.
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OST
BASKET XL |
RCBOT5
|
OSTEUROPA
|
12,30
|
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Die Wertentwicklung des
Ost Basket XL wird zu 56,15% von Aktien aus der Türkei
getragen. Mit 16,2% weisen rumänische Aktien die
zweitgrößte Gewichtung auf; Aktien aus Estland,
Slowenien, Kroatien und Bulgarien sind jeweils mit weniger
als 10% am Korbwert beteiligt. |
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OST
BASKET |
RCBOT4
|
OSTEUROPA
|
6,62
|
| |
Der Ost-Basket enthält
12 Blue Chips aus Rumänien, Kroatien und Bulgarien
und zielt somit auf die kommende EU-Erweiterungsrunde
ab. Mit einer Gewichtung in Höhe von 59,72% bilden
rumänische Aktien die absoluten Basket-Schwergewichte.
Kroatische Aktien sind mit 31,45%
gewichtet, bulgarische Aktien mit 8,87%. |
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RIO
TINTO |
852147
|
ROHSTOFFE
|
36,34
|
| |
Rio Tinto ist eine 1873 gegründete multinationale
Bergbaugesellschaft. Sie ist mit einem Vorsteuergewinn
von ca. 10,3 Mrd. US Dollar (2008) bei einem Umsatz
von 58,06 Mrd. USD neben Anglo American und BHP Billiton
eines der drei größten Abbauunternehmen der
Welt, sowie seit der Übernahme von Alcan der weltweit
führende Aluminiumproduzent.
Seit 1995 ist Rio Tinto eine Dual-listed Company. Rio
Tinto Limited, früher CRA, ist an der Australian
Stock Exchange notiert und mit Rio Tinto plc (früher
RTZ) auch an der London Stock Exchange sowie der New
York Stock Exchange. Beide Gesellschaften werden bei
gleichen Stimmrechten und Dividenden von einem gemeinsamen
Vorstand geführt. RTZ-Eigner brachten 76,7 % des
Vermögens ein, das von London aus verwaltet wird.
Auf die Minenbetreiber in Australien kommt eine neue
Steuer zu, die den Gewinn schmälern wird. Dennoch
sind sie fundamentalen Aussichten des Konzerns weltweit
gesehen sehr positiv.
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SCHOELLER-BLECKMANN |
907391
|
ÖL & GAS
|
37,30
|
| |
Die Schoeller - Bleckmann
Oilfield Equipment AG kontrolliert als Holding eine Unternehmensgruppe,
die sich als einer der führenden Anbieter auf dem
Gebiet der Hochpräzisionsteile für Richtbohrtechnologie
der Ölfeld-Ausrüstungsindustrie bezeichnet.
Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit sind die
Herstellung und der Vertrieb von hochfesten Bohrstrangkomponenten.
Des Weiteren liefert die Schoeller - Gruppe Bohrmotoren
für die Ölfeld-Service-Industrie und die Tiefbau-Industrie
sowie Bohrwerkzeuge. Die Internationale Energiebehörde
hat kürzlich ihre Prognose des Energiebedarfs für
das Jahr 2010 aufgrund des verbesserten Ausblicks in Bezug
auf Asien angehoben. Die weltweite Zahl der Ölplattformen
hat sich erhöht, und die allgemeine Stimmung verbessert
sich mit Blick auf die weitere Wirtschaftsentwicklung.
Nach unserer Ansicht wird der Konzern früher oder
später von der steigenden Auftragszahl bei Bohrausrüstungen
profitieren. |
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STADA
OS |
725184
|
PHARMAZEUTIKA
|
238,00
|
| |
Der Generikamarkt befindet sich derzeit in einem Konsolidierungsprozess.
Aufgrund der guten Marktposition gehen wir davon aus,
dass Stada als einer der Gewinner aus diesem Prozess
hervorgehen wird. Gleichzeitig erscheint das Unternehmen
auch selbst als ein attraktives Übernahmeziel.
Der Konzern gilt als wachstumsstark und ist vor allem
durch seine Expansion nach Ost- und Südosteuropa
interessant. Die letzten Übernahmen im Pharmabereich
in Europa haben sich an einem Niveau des 3,5- bis 4fachen
des Umsatzes orientiert. Im Vergleich zur aktuellen
Marktkapitalisierung bedeutet das einen kräftigen
Aufschlag.
Stada stellt auch vor dem Hintergrund seines 100%-igen
Freefloats grundsätzlich ein attraktives Übernahmeziel
dar. Nach der Akquisition von Ratiopharm durch Teva
Pharmaceutical, bei der Pfizer leer ausgegangen sei,
könnte sich der Fokus von Pfizer nun auf STADA
richten. Mit STADA könnte Pfizer das Standbein
im Generikabereich stärken.
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 |
STADA
AG |
725180
|
PHARMAZEUTIKA
|
27,31
|
| |
Die Stada-Aktie hat sich
in den letzten Monaten stark erholt. Nach der Übernahme
von Ratiopharm durch Teva, hat sich eine Unterbewertung
von Stada weiter herausgestellt. Aktuell verkündete
der Konzern seine Profitabilität bis 2014 deutlich
erhöhen, der Überschuss soll auf rund 215 Millionen
Euro steigen. Das bedeutet eine Steigerung von mehr als
100 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2009,
in dem Stada einen Gewinn von 100,4 Millionen Euro erzielte. |
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STRABAG |
STB1
|
BAUGEWERBE
|
193,50
|
| |
Verabschiedet hat sich
der Strabag-Chef von den ehrgeizigen Wachstumsplänen
in Russland, obwohl dort zuletzt eine leichte Erholung
der Bauwirtschaft zu spüren war. Von der ursprünglich
erwarteten Verdoppelung der Umsätze ist Strabag weit
entfernt. Der wichtigste Markt ist nach wie vor Deutschland.
Wir spekulieren unter anderem auch deshalb auf eine Übernahme
durch den Mutterkonzern aus Österreich, dieser hatte
vor einiger Zeit ein freiwilliges Übernahmeangebot
von 260 Euro pro Aktie für die restlichen Anteile
ihrer deutschen Tochter unterbreitet. Die Verbraucherzentrale
für Kapitalanleger" (VzfK) will seither den
Angebotspreis überprüfen lassen und hofft auf
eine Nachzahlung für jene Aktionäre, die damals
das Angebot angenommen hatten. Da auch wir den Unternehmenswert
bedeutend höher einschätzen, werden wir die
Aktie halten. |
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UKRNAFTA |
920564
|
ROHSTOFFE
|
155,00
|
| |
Ukrnafta ist der größte
Erdöl- und der zweitgrößte Erdgasproduzent
der Ukraine. Die Aktie ist in den letzten Monaten wieder
auf neue Rekordhochs vorgestoßen. Damit bestätigt
der Titel, der als mit Abstand größter Wert
der Kiewer Börse regelmäßig rund 50 Prozent
des gesamten Tagesumsatzes auf sich vereint, einmal mehr
seine herausragende Führungsrolle. Langsam kehren
die Investoren nach Osteuropa zurück. Gegenwärtig
erholt sich die Aktie, da es Spekulationen über eine
Privatisierung des Konzerns gibt. |
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 |
UKRTELECOM |
A0B89V
|
TELEKOMMUNIKATION
|
2,76
|
| |
Mit rund 47 Mio. Einwohnern
und einer großen flächenmäßigen
Ausdehnung ist die Ukraine das zweitgrößte
Land Europas. Der Telekommunikationskonzern Ukrtelecom
beherrscht den Markt in der Ukraine. Derzeit befinden
sich noch 93% des Konzerns in Staatsbesitz. Nun möchte
die ukrainische Regierung die Privatisierung der staatlichen
Ukrtelecom vorantreiben. Der ukrainische Staat plant,
60 Prozent plus eine Aktie der Anteile an der Telefongesellschaft
im Rahmen einer Auktion zu verkaufen. Weitere 7,79 Prozent
sollen über die Börse privatisiert werden. Die
angekündigte Privatisierung sorgt für eine merkliche
Unruhe bei ausländischen Großinvestoren. Das
erklärte der Leiter des Fonds des Staatsvermögens
der Ukraine, Olexandr Rjabtschenko, gegenüber der
Presse. Nach seinen Worten gäbe es derzeit eine bedeutende
Anzahl von Interessenten, die beabsichtigen, an der Versteigerung
von Ukrtelekom teilzunehmen. Der Termin zur Versteigerung
solle im August dieses Jahres bekannt gegeben werden,
und innerhalb von 75 Tage danach abgeschlossen sein. |
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ZAHIDENERGO |
A0B89U
|
ENERGIEVERSORGER
|
12,59
|
| |
Zakhidenergo ist, bezogen
auf die vorgehaltene Kapazität von 4.400 MegaVolt,
der drittgrößte ukrainische Versorger. Zugleich
ist das Unternehmen der einzige Versorger, der ein Wärmekraftwerk
betreibt. Im Vergleich zur osteuropäischen Konkurrenz
ist Zakhidenergo günstig bewertet und der einzige
Ukraine-Energie-Titel, der im Export gutes Geld verdient.
Der Cashflow ist hoch, der Anlagenausnutzungsgrad stabil
und die Bilanz weißt keine Schulden aus. Die Aktie
gilt als Basisinvestment in den ukrainischen Aktienmarkt.
Nun könnte der staatseigene Stromproduzent bald unter
den Hammer kommen. Der Fonds des Staatsvermögens
der Ukraine, möchte einen der beiden staatlichen
großen Stromproduzenten, nämlich "Zahidenergo"
oder "Dniproenergo", versteigern. Das teilte
der Chef des Fonds, Oleksandr Rjabtschenko, mit. Nach
seinen Worten plant der Fonds die Versteigerung der Aktienmehrheit
im vierten Quartal 2010. |
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zum Cashbestand |
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Der aktuelle, prozentuale
Cashbestand im Depot ist für Clubmitglieder im Mitglieder-Bereich
ersichtlich. |
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