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Depot Übersicht
 
Die Ampel vor jedem Titel zeigt unsere derzeitige Einschätzung entsprechend der Strategie. Die jeweiligen Stückzahlen und somit die Gewichtung der Titel im Depot bzw. die Höhe des Cashbestandes werden im Mitglieder-Bereich bekannt gegeben (Stand: 30.09.2008).

BAYWA AG
519406
AGRAR
27,70
 

Der 1923 gegründete BayWa-Konzern aus München hat seine Schwerpunkte in den Bereichen Groß-/ Einzelhandel und Dienstleistungen. Die Geschäftsaktivitäten teilen sich auf in die Segmente Agrar, Bau und Energie. Weitere Konzerngesellschaften befassen sich mit Konsumgüterproduktion und Autohandel. Die Hauptvertriebsgebiete liegen in Deutschland, Österreich und Osteuropa. Den größten Umsatzanteil erzielt der Konzern mit der Land- und Ernährungswirtschaft. Im Agrarsektor ist die BayWa einer der größten Vollsortimenter Europas und handelt mit einigen Produkten auch weltweit. Die Sparte Technik vertreibt Maschinen und Geräte, Gebäude und Einrichtungen. Knapp ein Drittel des Konzernumsatzes entfällt auf den Geschäftsbereich Bau. Im Baustoffhandel ist der BayWa-Konzern die Nr. 2 in Deutschland und führend in Österreich. Die weiteren Geschäftsaussichten der Gesellschaft erscheinen insgesamt positiv. Bei einem geschätzten Substanzwert von über 40 Euro ist die Baywa - Aktie für uns gegenwärtig ein klarer Kauf.

 
BB BIOTECH AG
888509
BIOTECH
34,05
 

Die Beteiligungsgesellschaft BB BIOTECH AG wurde im November 1993 in Schaffhausen (Schweiz) gegründet. Sie beteiligt sich vorwiegend an Biotech-Gesellschaften, die Medikamente entwickeln und vermarkten und ist heute einer der weltweit größten Anleger in diesem Sektor. Die Inhaberaktien der BB BIOTECH sind im "TecDax" in Deutschland notiert.
BB BIOTECH beteiligt sich an reiferen Biotech-Unternehmen (Produkte am Markt und/oder zumindest in Phase II/III der klinischen Entwicklung), die dank eines exzellenten Managements, einer soliden Wissenschafts- und Technologiebasis und gesunder Finanzstruktur ein attraktives Risikoprofil aufweisen. Das Portfolio besteht aus 5 bis 8 Kernbeteiligungen sowie 15 bis 25 kleineren Beteiligungen. Der Anteil nichtnotierter Gesellschaften beträgt maximal 10%. Auf dem jetzigen Kursniveau sehen wir langfristige Perspektiven.

 
CITIGROUP
871904
FINANZEN
20,69
 

2008 könnte das Jahr der Contrarians werden. Ein Contrarian ist laut Lehrbuch ein Mensch, der die Weisheit der Masse bezweifelt. Ein Querdenker, der Dinge tut, die auf den ersten Blick nicht einsichtig sind oder gar provokativ. An der Börse kaufen Contrarians Wertpapiere, die in der Gunst ganz unten stehen, oder verkaufen solche, in die jeder schon investiert hat. Die fallenden Kurse der Banken nutzten wir in den vergangenen Wochen für die Aufstockung bestehender Positionen. Während die meisten Anleger um Aktien aus der Finanzbranche derzeit noch einen großen Bogen machen, sammeln wir, die stark gefallenen Papiere der Citigroup antizyklisch ein.

 
CONOCO PHILLIPS
575302
OEL & GAS
54,42
 

Seit 125 Jahren fördert, produziert und raffiniert ConocoPhillips Mineralölprodukte - inzwischen in mehr als 40 Ländern. Außerdem beschäftigt das Unternehmen aus Texas über 38.000 Mitarbeiter. Die Kernbereiche des Unternehmens liegen insbesondere in der weltweiten Beschaffung, der Förderung, dem Transport, der Vermarktung sowie der Raffinierung von Erdöl sowie der Energiegewinnung. Des Weiteren produziert ConocoPhillips Chemikalien und Plastik. Die Gruppe besitzt rund 14.300 Tankstellen (JET ), 19 Raffinerien, zahlreiche Ölfelder und eine Tankerflotte. Aktuell scheint die Aktie mit einem 2009er KGV von 6 Luft nach oben zu haben.

 
CREDIT SUISSE
876800
FINANZEN
39,22
 

Das zweitgrößte Schweizer Bankhaus mit Sitz in Zürich, gilt als eines der führenden Kreditinstitute weltweit. Im Sog der Immobilienkrise ging es auch mit dem Aktienkurs der Credit Suisse bergab. Abgeschrieben werden mussten nicht nur die Finanzierungszusagen für Übernahmekredite, sondern auch die berüchtigten "Collateralized Debt Obligations". Bei diesen Papieren handelt es sich um Anleihepakete unterschiedlicher Risikoklassen, die meist mit Forderungen aus dem US-Hypothekenmarkt besichert sind. Wir kaufen hier antizyklisch einen Qualitätstitel aus dem Euro Stoxx 50 für unser Clubdepot ein, in der Überzeugung, dass sich die Finanzaktien bald erholen, und dann besser entwickeln als der übrige Markt.

 
DIC ASSET
509840
IMMOBILIEN
24,50
 

Die DIC Asset AG, deren Aktien im SDAX notiert sind, zeichnete sich in der Vergangenheit durch ein sehr hohes Expansionstempo aus. Die Gesellschaft hat sich in den letzten drei Jahren als eine der wesentlichen Größen unter den deutschen Immobilienunternehmen mit Schwerpunkt auf Gewerbeimmobilien etabliert. Auf Basis von drei Kapitalerhöhungen in den vergangenen zwei Jahren konnte der Immobilienbestand auf mittlerweile über 2,3 Milliarden Euro ausgebaut werden. Die Dividendenrendite liegt bei attraktiven 8%. Die Ergebniszusammensetzung lässt auf eine solide Basis auch für zukünftige Dividenden schließen. Zur Zeit wird die Aktie deutlich unter Ihrem Nettoinventarwert gehandelt.

 
D.TELEKOM D.Z
CZ6388
TELEKOMMUNIKATION
11,96
 

Die Telekommunikationsbranche befindet sich derzeit in einem vom Preisdruck getriebenen Konsolidierungsprozess. Aufgrund der guten Marktposition gehen wir davon aus, dass die Deutsche Telekom als einer der Gewinner aus diesem Prozess hervorgehen wird. Der Konzern ist dabei seine Kosten drastisch zu senken. Die Aktie hat in den letzten Jahren schlecht performt und aus unserer Sicht Nachholpotential. Mit dem Discount-Zertifikat, das eine Laufzeit bis Ende 2008 hat, würden wir bei moderatem Anstieg der T-Aktie überproportional profitieren.

 
FRESENIUS
578583
MEDIZINTECHNIK
7,34
  Die Fresenius Medical Care AG aus Bad Homburg ist weltweit die Nummer Eins in der Dialysetechnik, die bei der Behandlung schwerer Nierenfunktionsstörungen eingesetzt wird. Mit dieser Ausrichtung hat das Unternehmen gute Perspektiven. Denn mit zunehmendem Alter der Weltbevölkerung potenzieren sich Nierenfunktionsstörungen. Und die einzige Alternative zur Dialyse ist die Transplantation, die aber aufgrund des Mangels an Spendernieren nur einen kleinen Teil des Bedarfs abdecken kann. Seit März 2006 gehört auch die amerikanische Renal Care Group zur FMC. Dadurch hat sich das Versorgungsnetz auf 2.108 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Asien, Lateinamerika und Afrika erhöht. Im Fokus der künftigen Akquisitionstätigkeit werden der asiatische Markt, aber auch Länder Südamerikas und Osteuropas stehen.
Faktoren wie das zunehmende Alter der Bevölkerung und ein nachhaltiges Wachstum begünstigen das Geschäft von FMC. Beträchtliche Investitionen in die Produkt-Pipeline haben Fresenius Medical Care im Rennen um neue Produkte weit vorne platziert.
 
FUCHS PETROLUB
579043
OEL & CHEMIE
13,18
  Die Fuchs Petrolub AG wurde 1931 als Familienunternehmen Fuchs in Mannheim gegründet. Fuchs Petrolub ist ein global agierender Konzern, und unter den unabhängigen Unternehmen der weltweit größte Anbieter von Schmierstoffen. In Europa und Übersee sind mehr als 4.000 Mitarbeiter in über 70 operativ tätigen Gesellschaften für den Erfolg des Unternehmens Fuchs Petrolub aktiv.
Die Kunden der Fuchs Petrolub reichen vom Bergbau und der Stahlindustrie bis hin zur Landwirtschaft, von der Fahrzeugindustrie bis zum Verkehrswesen, vom Maschinenbau und der Pharmaindustrie bis zum Haushaltsbereich sowie zum Fachhandel für Motorenöle. Das aktuelle Kursniveau bietet eine gute Einstiegschance.
 
GdF Suez
A0ER6Q
ENERGIE
32,60
  Unter dem Druck von Frankreichs Präsidenten Sarkozy haben GdF und SUEZ zum drittgrößten Energiekonzern der Welt fusioniert. Per saldo bewirkt die Fusion eine deutlich günstigere Marktpositionierung, nicht zuletzt auch durch eine verbesserte Finanzlage. Zudem wird nun die gesamte Wertschöpfungskette bei Strom und Gas abgebildet. Der französische Staat wird an dem neuen Konzern mit rund 40% beteiligt sein. Wir sehen gute Perspektiven für diesen neuen "global player" der Energiebranche.
 
IVG IMMOBILIEN AG
620570
IMMOBILIEN
11,02
  Die IVG Immobilien AG zählt zu den großen börsennotierten Immobiliengesellschaften in Europa. Das Interesse gilt Büroimmobilien in ausgewählten deutschen und europäischen Metropolen. Zurzeit verwalten die Bonner über ihr Niederlassungsnetzwerk vor Ort ein Immobilienvermögen von über 19 Mrd. Euro. Die Marktaktivitäten entwickeln sich über drei eigenständige Geschäftsbereiche: Investment, Fonds und Development. Die Bedingungen des Verkaufs des Kavernengeschäfts sind für die Marktteilnehmer enttäuschend gewesen. Im Vergleich zum geschätzten Wert von 1,5 Mrd. EUR sind nur rund 1,3 Mrd. EUR erlöst worden. Der Buchgewinn ist deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Aufgrund dieser Enttäuschung wird die Aktie gegenwärtig weit unter Ihrem Substanzwert gehandelt.
 
KAZKOMMERTSBANK
A0LC4G
FINANZEN
2,56
  In Almaty, dem Wirtschaftszentrum des Landes, haben 29 der 34 Banken des Landes ihren Sitz. Die drei größten sind die Kazkommertsbank, BTA Bank und Halyk Bank. Sie verwalten mehr als 60 Prozent aller Einlagen. Die KKB entstammt nicht einer Bank aus der Sowjetära, sondern ist praktisch nach dem Zerfall der Sowjetunion als Privatunternehmen neu geschaffen worden. Zuletzt begab der Bankensektor zahlreiche internationale Anleihen und verschuldete sich stark im Ausland, um Kredite im Inland zu finanzieren. Doch seitdem im Sommer die Kreditkrise weiter ausbrach, haben einige Banken Schwierigkeiten, an den internationalen Kapitalmärkten Mittel aufzunehmen, der Anteil der gefährdeten Kredite hat sich verdoppelt, und die Einlagen der Banken verringerten sich stark im Herbst.
 
KAZAKHTELECOM
922752
TELEKOMMUNIKATION
13,28
  Der flächenmäßig neuntgrößte Staat der Erde erfreut sich aufgrund seines Reichtums an Rohstoffen großer Beachtung. Da das Land mit einer Bevölkerung von rund 15 Millionen dünn besiedelt ist, ist Telekommunikation dort umso wichtiger. Zuständig dafür ist Kazakhtelecom. Hervorgegangen aus den ehemals staatlichen Telekommunikationsunternehmen aus Zeiten der Sowjetrepublik ist das Unternehmen immer noch zu 55 Prozent in staatlicher Hand und das größte der Branche. Kazakhtelecom hat über 1,92 Millionen Telefonkunden in den Städten und 452.000 auf dem flachen Land. Die Kombination aus einer ungesättigten Nachfrage nach den Telekommunikationsdienstleistungen und den starken Wirtschaftsaussichten bietet exzellente Möglichkeiten für den Ausbau des Geschäftsbereichs. Die Konkurrenz ist schwach: Kazakhtelecom erwarb im vergangenen Jahr seinen Hauptrivalen Nursat, während die Beschränkung in Bezug auf den ausländischen Besitz der Anteile an Betreibern der Fernleitungen das Auftauchen der Alternativanbieter am Markt verhindert.
 
KAZMUNAIGAS
A0LBTS
OEL & GAS
11,89
  Kasachstan gilt unter Ölexperten als der Geheimtipp. Das Land verfügt über große Ölvorkommen und ist ins Visier ausländischer Investoren geraten. Die ehemalige Sowjetrepublik Kasachstan schwimmt auf riesigen Öllagerstätten. So sind die in Tengis und Kaschagan entdeckten Ölvorkommen die beiden weltweit größten Funde der letzten 20 Jahre. Experten vermuten, dass das Land über 30 Milliarden Tonnen Erdölreserven verfügt. Diese wurden bisher allerdings nur stiefmütterlich ausgebeutet - Kasachstan förderte im vergangenen Jahr nur knapp 60 Millionen Tonnen Erdöl. Bis zum Jahr 2015, so der ehrgeizige Plan der Politiker in der kasachischen Hauptstadt Astana, soll die Produktion auf jährlich 170 Millionen Tonnen Öl hochgeschraubt werden. Wir sind nun bei einer Tochterfirma des kasachischen Energieriesen KazMunaiGas eingestiegen. Die KazMunaiGas Exploration and Production sucht und fördert Öl- und Gasvorkommen. Das Unternehmen ist mit einer Marktkapitalisierung von 12 Mrd. USD der größte börsennotierte Öl- und Gaskonzern Kasachstans. Der Staat ist noch mit 61% an der Gesellschaft beteiligt, sodass die Aktie am ehesten mit der russischen Gazprom zu vergleichen ist.
 
MINERALBRUNNEN
661403
GETRÄNKE
9,35
  Die Aufnahme dieses klassischen Nebenwerts in unser Gemeinschaftsdepot hat für uns zwei Gründe. Zum einen als "Turnaround-Story" denn Mineralbrunnen Überkingens Restrukturierung zeigt deutlich positive Effekte. Denn Durstlöscher Nummer eins in Deutschland ist Wasser. Die Nummer zwei am deutschen Sprudel - Markt, könnte außerdem Ziel einer Übernahme werden, da die Mineralbrunnen AG und die Karlsberg Holding ihre Zusammenarbeit im nicht-alkoholischen Bereich intensivieren wollen. Sie beraten über die Möglichkeit einer Kooperation oder alternative Lösungen mit dem Ziel, Synergie-Effekte im Bereich des Saftsegments der Karlsberg Holding und dem Mineralwassergeschäft der Mineralbrunnen AG zu nutzen. Übrigens ist Karlsberg mit 47,52% Anteil in Stammaktien an der Mineralbrunnen AG beteiligt. Mit der Blau-Rot GmbH aus Berlin ist seit Januar ein neuer Großaktionär mit im Boot, der dem Vorstand nachteilige Geschäfte mit dem Großaktionär vorwirft.
 
OLB
808600
FINANZEN
55,00
  Wir sind auch bei einem weiteren börsennotierten Konzern aus Oldenburg investiert. Die OLB rückte durch einen für diesen konservativen Wert ungewöhnlichen Kursverfall von über 70 Euro auf unter 50 Euro in unseren Fokus. Wir setzen auf eine Erholung der Aktie. Zusätzliche Fantasie könnte die Abspaltung von der Dresdner Bank bringen. Einen hochinteressanten Investor hat die OLB mit der Daun & Cie. Auch. Die Daun & Cie. Aktiengesellschaft steht in enger Beziehung zum Aufsichtsrat Claas E. Daun aus Rastede.
 
OTP
896068
FINANZEN
27,73
  Mit Ausnahme von Russland ist die OTP-Bank aus Ungarn auf fast allen Märkten in Osteuropa vertreten. Es ist die Bank schlechthin in dieser Region. Ob Bulgarien, Serbien oder Rumänien - OTP ist gut positioniert. Aber auch auf dem Heimatmarkt ist die größte Bank des Landes bestens aufgestellt, hat dort mit großem Abstand das beste Vertriebsnetz und besitzt einen dominierenden Marktanteil auf allen Geschäftsebenen. Der Beitritt Ungarns zur Europäischen Union ist zwar bereits drei Jahre her, doch die Auswirkungen werden auch in den nächsten Jahren zu spüren sein. Von der aktuellen Finanzkrise blieb die OTP -Bank verschont. Wie CEO Sandor Csanyi auf einer Investoren-Konferenz erklärte, hat sein Institut keinerlei hypothekengesicherte Anleihen im Portfolio, weshalb im Zuge der Subprime-Krise auch keine Wertberichtungen notwendig sind.
 
OST BASKET XL
RCBOT5
OSTEUROPA
10,15
  Die Wertentwicklung des Ost Basket XL wird zu 56,15% von Aktien aus der Türkei getragen. Mit 16,2% weisen rumänische Aktien die zweitgrößte Gewichtung auf; Aktien aus Estland, Slowenien, Kroatien und Bulgarien sind jeweils mit weniger als 10% am Korbwert beteiligt.
 
OST BASKET
RCBOT4
OSTEUROPA
10,15
  Der Ost-Basket enthält 12 Blue Chips aus Rumänien, Kroatien und Bulgarien und zielt somit auf die kommende EU-Erweiterungsrunde ab. Mit einer Gewichtung in Höhe von 59,72% bilden rumänische Aktien die absoluten Basket-Schwergewichte. Kroatische Aktien sind mit 31,45%
gewichtet, bulgarische Aktien mit 8,87%.
 
SCHERING PLOUGH
850469
PHARMAZEUTIKA
13,90
  Die Schering-Plough Corporation ist in der Pharmabranche angesiedelt. Vor drei Jahren wurde noch über 50 Euro für die Aktie bezahlt. Der Aktienkurs dümpelte seit zwei Jahren vor sich hin. Von uns wurde die US-Gesellschaft als Turnaround-Kandidat eingestuft. Erste Erfolge konnte der US-Konzern bereits erzielen. Leider war die Erholung nur von kurzer Dauer, denn der Aktienkurs erholte sich nicht nachhaltig. Die nächsten Monate werden dennoch spannend, da das Unternehmen innerhalb der nächsten zehn Monate Genehmigungen für drei Produkte erhalten könnte. Vor diesem Hintergrund halten wir die Aktie.
 
SCHOELLER-BLECKMANN
907391
ÖL & GAS
60,50
  Die Schoeller - Bleckmann Oilfield Equipment AG kontrolliert als Holding eine Unternehmensgruppe, die sich als einer der führenden Anbieter auf dem Gebiet der Hochpräzisionsteile für Richtbohrtechnologie der Ölfeld-Ausrüstungsindustrie bezeichnet. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit sind die Herstellung und der Vertrieb von hochfesten amagnetischen Bohrstrangkomponenten. Des Weiteren liefert die Schoeller - Gruppe Bohrmotoren für die Ölfeld-Service-Industrie und die Tiefbau-Industrie sowie Bohrwerkzeuge.
 
SCHWARZ PHARMA
722190
PHARMAZEUTIKA
21,50
  Der belgische Pharmakonzern UCB will SCHWARZ PHARMA vollständig übernehmen. Den noch freien SCHWARZ PHARMA-Aktionären wird weiterhin ein Barabfindungsangebot in Höhe von 104,60 Euro und eine Garantiedividende von brutto 3,43 Euro je Aktie angeboten.
Ein Spruchstellenverfahren wird zukünftig noch über die Angemessenheit der Barabfindung bzw. der Garantiedividende entscheiden. In diesem Zusammenhang ist es grundsätzlich möglich, dass es noch zu einer Nachbesserung kommen wird. Aktuell befindet sich der Aktienkurs über 110 Euro und die UCB benötigt noch zusätzliche 6% der Aktien für einen Squeeze Out.
 
STADA OS
725184
PHARMAZEUTIKA
246,36
  Der Generikamarkt befindet sich derzeit in einem Konsolidierungsprozess. Aufgrund der guten Marktposition gehen wir davon aus, dass Stada als einer der Gewinner aus diesem Prozess hervorgehen wird. Gleichzeitig erscheint das Unternehmen auch selbst als ein attraktives Übernahmeziel. Der Konzern gilt als wachstumsstark und ist vor allem durch seine Expansion nach Ost- und Südosteuropa interessant. Die letzten Übernahmen im Pharmabereich in Europa haben sich an einem Niveau des 3,5- bis 4fachen des Umsatzes orientiert. Im Vergleich zur aktuellen Marktkapitalisierung bedeutet das einen kräftigen Aufschlag. Aktuell profitiert das Papier vom Bieterstreit von Sanofi und Ranbaxy Laboratories um den tschechischen Generikahersteller Zentiva. Stada stellt auch vor dem Hintergrund seines 100%-igen Freefloats grundsätzlich ein attraktives Übernahmeziel dar.
 
STADA AG
725180
PHARMAZEUTIKA
34,92
  Wir halten den jüngsten Kursrückgang für übertrieben und gehen davon aus, dass Stada auch künftig als Nr. 5 am Markt vom attraktiven Wachstum im Generikamarkt (rund 11% p.a.) profitieren wird. Zudem könnte die Nummer 1 Teva Interesse an Stada bekunden, da die Israelis kaum (Marktanteil 2%) auf dem wichtigen deutschen Markt vertreten sind. Wir haben Stada direkt über die Aktie massiv aufgestockt.
 
STRABAG
728300
BAUGEWERBE
274,41
  Das Bauunternehmen profitiert vom derzeit günstigen Umfeld der deutschen Bauindustrie. So hat die Gesellschaft im Jahr 2006 bei einer Gesamtleistung von 4 Mrd. Euro ein Betriebsergebnis von 145,1 Mio. Euro erzielt. Dass die Aktie seit Beginn des Jahres stark gestiegen ist, liegt aber vor allem daran, dass der österreichische Mutterkonzern Strabag SE einen neuen Großaktionär hat. So hat sich der russische Aluminium-Milliardär Oleg Deripaska mit 30% an Strabag SE beteiligt. Wir spekulieren auf eine Übernahme durch den Mutterkonzern, dieser hat nun doch ein freiwilliges Übernahmeangebot von 260 Euro pro Aktie für die restlichen Anteile ihrer deutschen Tochter unterbreitet. Da wir den Unternehmenswert bedeutend höher einschätzen, werden wir nicht auf die Offerte eingehen.
 
SUEZ ENVIRONMENT
A0Q418
UMWELTTECHNIK
14,00
  Suez Environnement arbeitet in der Wasserwirtschaft und Abfallentsorgung. Diese Aktivitäten gehörten bislang zum Versorger Suez und wurden im Zuge der 90-Mrd.-Euro-Fusion von Suez und dessen heimischem Rivalen Gaz de France ausgegliedert. Wir halten die Bereiche Meerwasserentsalzungsanlagen sowie Umwelttechnik für interessante Wachstumsbranchen.
 
UKRNAFTA
920564
ROHSTOFFE
45,11
  Ukrnafta ist der größte Erdöl- und der zweitgrößte Erdgasproduzent der Ukraine. Die Aktie ist in den letzten Monaten wieder auf neue Rekordhochs vorgestoßen. Damit bestätigt der Titel, der als mit Abstand größter Wert der Kiewer Börse regelmäßig rund 50 Prozent des gesamten Tagesumsatzes auf sich vereint, einmal mehr seine herausragende Führungsrolle. Leider befindet sich die Aktie seit 2007 im Abwärtstrend. Auslöser war unter Umständen, die lange politisch unsichere Lage. An den Fundamentaldaten kann es nicht liegen, denn die Wirtschaft in der Ukraine entwickelt sich weiterhin sehr gut.
 
UKRTELECOM
A0B89V
TELEKOMMUNIKATION
5,10
  Mit rund 47 Mio. Einwohnern und einer großen flächenmäßigen Ausdehnung ist die Ukraine das zweitgrößte Land Europas.
Der Telekommunikationskonzern Ukrtelecom beherrscht den Markt in der Ukraine. Derzeit befinden sich noch 93% des Konzerns in Staatsbesitz. Nun möchte die ukrainische Regierung die Privatisierung der staatlichen Ukrtelecom vorantreiben. Der ukrainische Staat plant, 60 Prozent plus eine Aktie der Anteile an der Telefongesellschaft im Rahmen einer Auktion zu verkaufen. Weitere 7,79 Prozent sollen über die Börse privatisiert werden. Das Unternehmen hat einiges zu bieten, so hat der Konzern im Dezember 2005 für einen "Apfel und ein Ei" eine UMTS-Lizenz erhalten. Zudem sollen in diesem Jahr noch die Telefontarife in der Ukraine erhöht werden, was die Gewinne sprudeln lassen und den Unternehmenswert steigern dürfte. Jeder Festnetzanschluss wird derzeit mit nur 307 USD bewertet. Die osteuropäische Konkurrenz liegt im Schnitt bei 963 USD und tschechische Telekomgesellschaften können sogar einen Wert von 2.300 bis 2.700 USD je Anschluss ausweisen.
 
ZAHIDENERGO
A0B89U
ENERGIEVERSORGER
2,62
  Zakhidenergo ist, bezogen auf die vorgehaltene Kapazität von 4.400 MegaVolt, der drittgrößte ukrainische Versorger. Zugleich ist das Unternehmen der einzige Versorger, der ein Wärmekraftwerk betreibt. Im Vergleich zur osteuropäischen Konkurrenz ist Zakhidenergo günstig bewertet und der einzige Ukraine-Energie-Titel, der im Export gutes Geld verdient. Der Cashflow ist hoch, der Anlagenausnutzungsgrad stabil und die Bilanz weißt keine Schulden aus. Die Aktie gilt als Basisinvestment in den ukrainischen Aktienmarkt. Weitere Phantasie dürfte sich aus dem Umstand ergeben, dass die Ukraine ihre Energie-Exporte nach einer Steigerung von 56% in 2006 und 25% in 2007 weiter ausdehnen möchte.
         
zum Cashbestand
  Der aktuelle, prozentuale Cashbestand im Depot ist für Clubmitglieder im Mitglieder-Bereich ersichtlich.